Klangwelten 20 – vielfältig begeisternd ansprechend

An diesem interaktiven Abend sind drei Menschen beteiligt, die uns ein Fenster öffnen für die Entstehung, Bedeutung und das Empfinden von Klängen und Kirchenmusik.

©AndreasSchoelzel

©AndreasSchoelzel

Dr. Johann Hinrich Claussen,

Kulturbeauftragten der Evangelisch Kirche in Deutschland (EKD),

richtet den Blick auf die Wurzeln der Kirchenmusik und der Frage wohin sich die Kirchenmusik angesichts der Generationenfrage, dem Chorsterben und der zugleich anhaltenden Begeisterung für Musik entwickeln wird.

 

 

 

Oliver Scheffels,

Dekanatskantor Neu-Ulm,

lässt uns Klänge genießen, die über das erste gedruckte Orgelwerk von Schlick über Johann Sebastian Bach zu Reger und Mendelssohn führen.

 

 

 

Jörg Eberwein,

Künstler, Neu-Ulm,

führt uns vor, wie Klänge aus dem Augenblickheraus festgehalten und abgespielt werden. Eine Interpretation von Klängen aus dem Augenblick und Orgel lassen uns eine ganz neue Klangwelt erfahren.

 

 

 

 

 

Mittwoch 22. Januar 2020
19 Uhr Petruskirche Neu-Ulm

Musik: KMD Oliver Scheffels, Dekanatskantor, Neu-Ulm
Klänge: Jörg Eberwein, Künstler, Neu-Ulm
Referent: Dr. Dr. habil. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD

Veranstalter: Evang. Bildungswerk Neu-Ulm

Plakat Klangwelten

Brasiliens Regenwald brennt

Derzeit hört man viel über die schweren Waldbrände in Brasilien und deren verheerende Auswirkungen auf unser weltweites Klima. Kritisch wird die Haltung der Regierung gegenüber dieser Katastrophe gesehen. Doch wie verhält sich die Kirche? Gibt es Alternativen für die Bewahrung der Schöpfung?
Nutzen Sie die Gelegenheit sich über dieses Thema zu informieren.

Referent: Pfarrer Romeu Martini
Der Referent lebt in Brasilien, er hält sich auf Einladung der Mission EineWelt derzeit ein paar Wochen in Bayern auf.
Dienstag, 19.11.2019, 20 Uhr
Evang. Gemeindehaus Reutti, Auf dem Berg 3
Die Teilnahme ist kostenlos.

Zeit für Andere – Hilfe vor Ort- ein diakonisches und ökumenisches Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Reutti

Telemedizinische Betreuung

Der Arzt versorgt den Patienten, ohne dass sich beide im gleichen Raum aufhalten. Möglich wird dies beispielsweise durch eine Video-Sprechstunde. Meistens wird der Arzt von einer Versorgungs-assistentin unterstützt. Bei Hausbesuchen schreibt sie unter anderem EKGs, misst den Blutdruck, nimmt Blut ab, bestimmt den Blutzuckerwert oder versorgt Wunden. Dem Patienten kann dadurch mancher Gang zum Arzt erspart werden.
Nutzen Sie die Gelegenheit sich zu diesem Thema zu informieren und mit dem Referenten zu diskutieren.

Referent: Peter Weber, Senior Sector Manager Telemedicine, Telecom Healthcare Solutions
Mittwoch, 13.11.2019, 19 Uhr
Evang. Gemeindehaus Reutti, Auf dem Berg 3
Die Teilnahme ist kostenlos.

Zeit für Andere – Hilfe vor Ort- ein diakonisches und ökumenisches Projekt
Der Evangelischen Kirchengemeinde Reutti

Schulung „Evangelische Termine“

Das Programm „Evangelische Termine“ bietet Kirchengemeinden die Möglichkeit, eigene Termine für andere sichtbar zu machen, sie automatisch weiterzuleiten und z.B. über die eigene Homepage, die Homepage des EBW oder des Dekanats zu veröffentlichen. So viele Möglichkeiten bietet dieses Programm, macht die Arbeit im Pfarramt leichter … wenn man es nur irgendwie – in angemessener Zeit – vermittelt bekommt!

 

Frau Tanja Stiehl von Vernetzter Kirche wird uns in gewohnt gekonnter, ruhiger und verständlicher Art in das Programm hineinnehmen.

 

„Evang. Termine – Grundlagen und Überblick“

Zeit: Donnerstag, 24. Oktober 2019, 13.30 – 17.30 Uhr

 

„Evang. Termine – Weiterführung und Vertiefung“

Zeit: Freitag, 25. Oktober 2019, 9.30 – 13.30 Uhr

 

Ort: Evang. Gemeindehaus, Beethovenstr. 1, Vöhringen
Referentin: Tanja Stiehl, Vernetzte Kirche
Leitung: Ulrike Kühn, EBW
Anmeldung: Evang. Bildungswerk

Karlsruhe Zwei Gesichter – ein etwas anderes Faschingsevent

Fahrt zu den Landesausstellungen „Hans Baldung Grien“ und „Kaiser und Sultan“ in Karlsruhe

Am Faschingssamstag starten wir nach Karlsruhe zum Besuch von zwei ganz besonderen Landesausstellungen, die zeigen, dass es zwei Gesichter nicht nur zwischen Alltagsgesicht und Faschingsmaske, sondern auch in der Kunst und sogar in der Geschichte gibt.

 

Am Vormittag besichtigen wir mit fachkundiger Führung die Ausstellung „Hans Baldung Grien, heilig/unheilig“ in der Staatlichen Kunsthalle, die erste Retrospektive seit 60 Jahren, die dem Werk dieses eigenwilligen Künstlers des 16. Jahrhunderts gewidmet ist. Sie zeigt sehr schön die beiden Gesichter seines umfangreichen Opus: fromme Andachtsbilder und Altarwerke einerseits, auf der anderen Seite nicht nur humanistische Denkbilder, sondern auch sinnliche Aktdarstellungen und Hexenszenen, die so schön eigentlich gar nicht sein dürften. Was hat die neueste Forschung dazu zu sagen?

 

Der Nachmittag gehört dem Badischen Landesmuseum und seiner großen Jubiläumsausstellung  „Kaiser und Sultan, Nachbarn in Europas Mitte 1600 – 1700“ im Schloss. Ungarn, Siebenbürgen und der Balkan waren im 17. Jahrhundert ein großer Kriegsschauplatz. Zu den rund 350 Exponaten der Ausstellung gehören die „Karlsruher Türkenbeute“ und die „Türckische Cammer“ aus Dresden. Sie sind einerseits Kriegsbeute und Trophäensammlung, andererseits Zeugnis für kulturellen Austausch und Wissenstransfer. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt nicht auf den sattsam bekannten Glaubenskonflikten und der Machtpolitik der Zeit, sondern auf den Neuerungen in Architektur und Technik, Kunst und Mode, die in ihrem Schatten stattfanden. Wenn gewünscht, gibt es im Rahmen einer Kuratorenführung die Möglichkeit, der Frage nachzugehen, wie die Idee zu dieser ungewöhnlichen Ausstellung entstand und wie sie umgesetzt wurde.

 

Zeit: Samstag, 22. Februar 2020
Abfahrt: 6.30 Uhr Bahnhof, Günzburg; 6.55 Uhr Gaststätte Seibold, Nersingen
Rückkehr: ca. 19 Uhr Gaststätte Seibold, Nersingen; 19.30 Uhr Bahnhof, Günzburg
Leitung: Dr. Jutta Sperber, Günzburg; Ulrike Kühn, EBW
Kosten: 49 Euro (inkl. Fahrt im Bus, Eintritt in beide Ausstellungen, Führungen, Begleitung)
Anmeldung: bis 30. Januar 2020 beim Evang. Bildungswerk
Veranstalter: Evang. Bildungswerk Neu-Ulm

Mindelheim: Schwäbisches Krippenmuseum und Großkrippe in der Jesuitenkirche

Im Jahr 1618 stellten die Jesuiten in Mindelheim die erste richtige Krippe in Schwaben auf. Sie ist sozusagen die erste Krippe Schwabens. Allein die rund ein Meter hohen, kostbar gekleideten Figuren dieser Großkrippe sind schon einen Besuch Mindelheims wert.

Seit dem Herbst 2018 gibt es ein weiteres Glanzstück in der Unterallgäuer Kreisstadt: das neue Schwäbische Krippenmuseum im ehemaligen Jesuitenkolleg.  Das Museum befasst sich mit der historischen Entwicklung des Schwäbischen Krippenparadieses zwischen Günzburg und Krumbach. Es demonstriert sehr anschaulich die große Vielfalt der Herstellung und Vervielfältigung der Krippenfiguren. Von filigranen Barockkrippen in schwäbischer Landschaft über den Einfluss orientalischer Krippen aus dem Münchner Raum bis zum Zeichentrickfilm reichen die Darstellungsmöglichkeiten der Weihnachtsgeschichte.

Wir erhalten eine exklusive Führung und werden von Herrn Wolfgang Kastello durch die einzelnen Museumsbereiche geleitet. Das Museum ist keine Aneinanderreihung von einzelnen Krippen, sondern analysiert in einzelnen pädagogisch wertvollen Schritten Wesen und Werden unserer Krippenlandschaft.

Nach der einstündigen Führung haben Sie die Möglichkeit, das Erlebte durch einen individuellen Rundgang noch nachwirken zu lassen oder/und ein Stockwerk höher das Textilmuseum (im Eintrittspreis inbegriffen) zu erkunden.

Mindelheim besitzt eine reizvolle historische Altstadt und erstrahlt zu dieser Zeit noch im festlich-weihnachtlichen Lichterglanz. Ein kleiner Stadtbummel mit einem Cafèbesuch bietet sich deshalb auf jeden Fall an.

Es ist zwar Winter, aber wir sind witterungsmäßig relativ unabhängig. Denn wir fahren mit der Mittelschwabenbahn über Ichenhausen, Krumbach nach Mindelheim und werden dort am Bahnhof vom Flexibus abgeholt und auch wieder zur Zugabfahrt zurückgebracht. Das Museum besitzt einen Aufzug, die Jesuitenkirche ist ebenerdig zu betreten.

Da die Deutsche Bahn am 15. 12. einen Fahrplanwechsel vornimmt, können sich die momentan gültigen Fahrzeiten noch ändern. Die Teilnehmer werden auf jeden Fall rechtzeitig über eventuelle Fahrplanänderungen von der VHS informiert.

 

Zeit: Donnerstag, 9. Januar 2020
Treffpunkt: 11.45 Uhr am Bahnhof Günzburg
Abfahrt: 12.02 Uhr
Rückkehr: 19.21 Uhr am Bahnhof Günzburg
Reiseleitung: Johann Bartenschlager
Reisepreis: 32 Euro (inkl. Fahrten, Eintritt, Führung, vhs-Begleitung)
Anmeldung: Vhs Günzburg Telefon 08221 36860 oder Internet vhs-guenzburg.de

Bilder sehen – Bilder verstehen: Die Schöpfungsgeschichte an der Decke der Sixtinischen Kapelle

Innerhalb von nur vier Jahren vollbrachte das Genie der Renaissance MICHELANGELO eine absolute Höchstleistung. Von 1508 bis 1512 bemalte er die gesamte Decke der Sixtinischen Kapelle in Rom mit Szenen aus dem Alten Testament. Wir beschränken uns beim Betrachten dieses gewaltigen Freskenzyklus auf die Schöpfungsgeschichte, die wohl nirgends sonst derartig monumental und ergreifend zugleich dargestellt worden ist.

 

Barbara Pfeuffer wird die Fresken zeigen, beschreiben und erklären. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Veranstaltung in der evangelischen Anna-Kirche in Höchstädt eingeladen.

 

Zeit: Donnerstag, 28. November 2019, 19.30 Uhr
Dauer: ca. 60 Min.
Referentin: Barbara Pfeuffer
Kosten: Eintritt ist frei
Ort: Evang.-Luth. Kirchengemeinde Höchstädt a. d. Donau, Lindenallee 1A, Höchstädt a. d. Donau

Konzert: Andi Weiss „Laufen lernen“

Wir durften ihn im März 2012 schon einmal in unserer Schlosskapelle begrüßen, und er hat uns sehr begeistert. Als Diakon und christlicher Liedermacher ist er ein sehr gefragter „Aktivist“ auf den Kirchentagen. Andi Weiss ist Songpoet und Geschichtenerzähler. Seine Lieder, gewürzt mit Texten und Geschichten, regen zum Nachdenken, Schmunzeln, Weinen und Träumen an. Sie entspringen durchlebten Begegnungen – mit sich und anderen Menschen – und geben den flüchtigen Momenten des Lebens ein Gesicht.

Andi Weiss ist durch renommierte Preise vielfach ausgezeichnet.

„Andi Weiss verwandelt nicht Wasser in Wein, sondern Worte in Lieder…“ (Badische Zeitung)

Zeit:  Sonntag, 17. November 2019, 17 Uhr
Ort: Schlosskapelle Höchstädt
Karten: An den bekannten Vorverkaufsstellen und in den Pfarrbüros
Veranstalter: Kirchengemeinde Höchstädt

A CAPELLA KONZERT: VOXPOP

Für das zweite Konzert des deutsch-französischen a capella Chores Voxpop in der St. Thomas Kirche ist ein Programm mit französischer Musik über die Jahrhunderte hinweg geplant. Aus der Renaissance (z.B. Au joly jeu von Jannequin), aus der Romantik (Fauré: Lydia; Debussy: Trois Chansons), der klassischen Moderne (Poulenc: Huit Chansons; Martin: Trois Chansons), aber auch aus dem 20.Jahrhundert, was man in Deutschland als „französische Chansons“ kennt (z. B. Brel: Madeleine; Bourvil: Salade de fruits).

 

Zeit: Sonntag, 10. November 2019, 19 Uhr
Ort: St. Thomas Kirche, Donaustraße 22, Thalfingen
Kosten: Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten

Vincent van Gogh in Frankfurt: Geschichte einer deutschen Liebe

„Van Gogh ist tot, aber die van Gogh-Leute leben. Und wie leben sie! Überall van Goghelt’s“, formulierte Ferdinand Avenarius 1910 in „Der Kunstwart“ und
beschrieb damit die Faszination, die Vincent van Goghs (1853 – 1890) Malerei Anfang des 20. Jahrhunderts auf Künstler in Deutschland ausübte. Die bis dato größte Präsentation in der Geschichte des Frankfurter Museums thematisiert die Rolle, die deutsche Galeristen, Sammler, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Malers spielten, der als Vorreiter der modernen Malerei gilt. Zum anderen wird die Rolle van Goghs als Vorbild für die Kunst des deutschen Expressionismus beleuchtet. Zu sehen sind mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier, darunter über 50 zentrale Werke von van Gogh und 70 Werke weiterer für die Moderne bedeutender Künstlerinnen und Künstler.

Wir werden um 11 Uhr eine Führung durch die Ausstellung bekommen, anschließende Zeit im Museum und für benachbarte Museen und für Essen haben. Um 15 Uhr gibt es bei einem Gang durch die City Kaffeepause (Römerberg, Dom, Paulskirche, Goethehaus von außen), Gedichte und Texte zu Frankfurt.

 

Zeit: Dienstag, 29. Oktober 2019
Treffpunkt: 7.35 Uhr Ulmer Hauptbahnhof / in der Halle
Abfahrt: 7.49 Uhr ICE Ankunft in Frankfurt 10.08 Uhr
Treffpunkt: 17.35 Uhr Hauptbahnhof Frankfurt
Abfahrt: 17.50 Uhr ICE
Ankunft: in Ulm HBF 20.10 Uhr
Leistungen: Bahnfahrt 2. Klasse mit Reservierung hin und zurück, Eintritt, Führungen
Kosten: 120 Euro
Leitung: Ernst Burmann
Anmeldung: burmann-agentur@gmx.de